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Über uns - Gelenkzentrum Jena

Wir bewegen Sie!

In Kooperation mit ausgesuchten Spezialisten der Orthopädie & Unfallchirurgie sowie verwandter Fachrichtungen wie der Sportmedizin, Rehabilitation und Physiotherapie beraten und behandeln wir Sie gern. Sie erhalten qualifizierte Diagnosen und eine fundierte Erst- oder Zweitmeinung.

Wir sind spezialisiert auf die Durchführung und Nachbehandlung von ambulanten und stationären Gelenkoperationen und die sportmedizinische Betreuung.

Sowohl der Gelenkerhalt als auch der Gelenkersatz stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit.

Wir behandeln mit Methoden der physikalischenTherapie, der manuellen Medizin, der Osteopathie und der Schmerztherapie ganzheitlich Ihre Beschwerden.

Nutzen Sie bestmögliche Behandlungsqualität ohne Wartezeiten. So können Sie sich Ihren eigentlichen Interessen und Aufgaben sorgenfrei widmen.

Orthopädische Klinik und Ambulanz JenaOrthopädische Klinik und Ambulanz JenaOrthopädische Klinik und Ambulanz JenaOrthopädische Klinik und Ambulanz Jena

Ärztliche Leitung

Orthopädische Klinik und Ambulanz JenaDr. med. Birger Häckel
Philosophenweg 32
07747 Jena

Telefon: 03641 / 511 908
dr.haeckel@gelenkzentrum-jena.de

Facharzt für Orthopädie & Unfallchirurgie, Chirotherapie, Sportmedizin, ambulante & stationäre Operationen, Physikalische Therapie/ Balneologie

Sportmedizin & Unfallchirugie, Orthopädie, Gelenkchirurgie/ Gelenkersatz, Schmerztherapie, Stoßwellentherapie, Zelltherapie

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Orthopädische Ambulanz

Orthopädische Klinik und Ambulanz Jena

Für gesetzlich und privat versicherte Patienten bieten wir eine ambulante Sprechstunde mit praxisinternem digitalen Röntgen und Ultraschalldiagnostik an.

Für eine notwendige Untersuchung mit CT oder MRT pflegen wir eine enge Zusammenarbeit mit entsprechenden Fachkollegen, um unnötige Wartezeiten zu vermeiden. So können Sie sicher sein, dass jedem Behandlungsplan eine sorgfältige, von Spezialisten gesicherte Diagnose zugrunde liegt, die bei Bedarf auch im Partnernetzwerk besprochen und gegenseitig bestätigt werden kann. Das gilt auch für die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der CT-gesteuerten Schmerztherapie (PRT) und für die Kooperation mit Einrichtungen der Chirurgie und anderen Spezialisten der Arthroskopie im In- und Ausland.

Um Ihnen einen möglichst angenehmen Aufenthalt in unserem Haus zu ermöglichen, haben wir eine freundliche Atmosphäre geschaffen, in der Sie sich wohlfühlen werden.

Unsere Räumlichkeiten sind barrierefrei, gut klimatisiert und großzügig geschnitten. Erfrischungsgetränke und Wartelektüre stehen für Sie bereit.

Orthopädische Klinik

Unsere Klinik

Die kompetente Behandlung von Gelenkerkrankungen erfordert häufig auch die operative Versorgung. Kann durch eine gezielte konservative Behandlung mittels Physiotherapie, Hilfsmitteln, Infiltrationen, Stoßwellen- oder Eigenblutbehandlung keine nachhaltige Zufriedenheit erzielt werden, kommt ein Eingriff in ambulantem oder stationärem Umfeld infrage.

Die Verkürzung Ihrer Leidenszeit und die Lösung des zugrundeliegenden Problems ist die Aufgabe, für die wir uns nachhaltig engagieren. Dazu trägt unser Fokus auf minimalinvasive Chirurgie – Techniken wie die Arthroskopie wesentlich bei.

Patientinnen und Patienten aus Jena und dem überregionalen Einzugsgebiet können sich auch unter stationärer Überwachung nach größeren Eingriffen oder auch nach einer PRT (periradikulären Schmertherapie der Wirbelsäule) in unserer Klinik aufhalten, um wieder Kraft zu schöpfen.

 

Ihr Aufenthalt

Kann der Eingriff ambulant erfolgen, wird uns Ihr Hausarzt bei den vorbereitenden Untersuchungen unterstützen. Ihre Medikamente können Sie bis auf wenige Ausnahmen (Blutverdünner außer ASS, Diabetesmedikamente) auch am OP-Tag einnehmen. Tun Sie dies bitte nur mit einem sehr kleinen Schluck Flüssigkeit und halten Sie ansonsten unbedingt eine Karenzzeit von zwei Stunden bzgl. Trinken und sechs Stunden bzgl. Essen und Rauchen strikt ein.

Nach der Operation werden sie überwacht, bis sie nach Hause oder in ein betreutes Umfeld gebracht werden können. Sind Sie allein, unversorgt oder zu eingeschränkt durch den Eingriff, empfehlen wir Ihnen, eine Nacht zur Versorgung, Überwachung und Schmerzkontrolle in unserer Klinik zu verbringen.

Für Eingriffe, die eine stationäre oder kurzstationäre Behandlung erfordern, sind Sie bei uns im Doppel- oder Einzelzimmer untergebracht und erhalten Wahlleistungen einschließlich TV und Wunschverpflegung. Die Mitnahme von Angehörigen ist auf Anfrage möglich.

Alle Formulare rund um Ihre Behandlung und Ihren Aufenthalt finden Sie als PDF-Download in unserem Patientenservice

Nachsorge

Nachdem Sie Ihre Operation gut überstanden haben, folgt nun ein weiterer wichtiger Schritt, an dem Sie selbst aktiv mitwirken müssen - Ihre Rehabilitation.
Es geht nun darum, Schmerzen zu lindern und Gelenkfunktion zurückzugewinnen.

Die Rehaphase wird in Abschnitte eingeteilt, die an das jeweilige Stadium angepasst werden, Besonderheiten berücksichtigen und entsprechende Übungen und Maßnahmen einschließen.
In der Früh-Phase bis etwa 10 Tage postoperativ gilt es, durch Ruhe, Entlastung, Hochlagerung, Kompression, isometrische Übungen und Eisanwendung sowie gegebenenfalls auch durch Medikamente die Schmerzen zu beherrschen und den Entzündungsprozess zu stoppen.

Dazu empfiehlt es sich, Eispackungen zum Beispiel aus Crasheis oder auch in Form gefrorener Erbsen in einem lockeren Säckchen für jeweils 10 Minuten auf das OP-Gebiet zu legen und diese Prozedur alle 1-2 Stunden zu wiederholen. Bitte legen Sie den Eispack nicht direkt auf die Haut, um Verbrennungen zu vermeiden.
Eine intensive Kühlung sollte nicht länger als 2 Tage durchgeführt werden und allmählich ausklingen, um den Abtransport der Gewebsflüssigkeiten und die Wundheilung nicht unnötig zu beeinträchtigen.

Tragen Sie die verordneten Kompressionsstrümpfe noch einige Tage länger, um Schwellungen im OP-Bereich abzubauen.
Stellen Sie sicher, dass keine Abschnürungen entstehen und die Strümpfe nicht einschneiden. In diesem Falle ziehen Sie sie einfach umgeschlagen etwas zurück.

Stellen Sie in den ersten 2-3 Wochen eine diffuse Schwellung des Unterschenkels oder Fußes fest, die mit Druckschmerzen und Spannungsgefühl in der Wade verbunden ist, so stellen Sie sich zum Ausschluss einer Thrombose unverzüglich bei Ihrem Operateur oder Ihrem Hausarzt vor.

Spannen Sie ihre Muskulatur an, ohne die Gelenke zu bewegen, in dem Sie gegen einen Widerstand drücken oder zusätzlich auch den Gegenspieler anspannen und nach ca. 5 Sekunden gleichzeitig wieder loslassen. Wiederholen Sie diese Übung mehrfach. In besonderen Fällen ist auch die Verordnung eines Stromgerätes für den Muskelaufbau sinnvoll.

Passive Bewegungen sorgen dafür, dass die Gelenkbeweglichkeit erhalten bleibt. Versuchen Sie frühzeitig, die auf den Hinweisbögen dargestellten Übungen durchzuführen, um Einsteifungen oder eine Verzögerung Ihrer Behandlung zu vermeiden.

Eine Massage der umgebenden Muskulatur wirkt entspannend und ist angenehm. Gleiches gilt für Wärmeanwendungen im Sinne von Packungen.

Lassen Sie keine Nässe an Ihren Verband herankommen, bis die Fäden bzw. die Klebestreifen entfernt sind, um Wundinfektionen zu vermeiden! Duschpflaster oder das Abklemmen mittels Plastikfolie sind nicht sicher geeignet, um das zu verhindern.

Nach einer Knieoperation können Sie selbstständig Ihre Kniescheibe vorsichtig nach der Seite oder auch nach oben und unten mobilisieren.

Haben Sie eine Orthese erhalten, so nutzen Sie diese im Regelfall zunächst 3-6 Wochen postoperativ nach Anordnung des behandelnden Arztes, für eine längere Verwendungsdauer kann bei Notwendigkeit problemlos ein Dauerrezept ausgestellt werden.
Die Orthese sollte nach einer Operation in jedem Fall Tag und Nacht getragen werden und ist nur zur Therapie beziehungsweise auf der Motorschiene entbehrlich. Sie schützt Sie vor unbedachten Bewegungen, bei Stürzen, vor Überlastungen und übermäßigen Bewegungsausmaßen. Ausnahmen besprechen Sie bitte mit Ihrem Operateur.

Die Motorschienenbehandlung startet möglichst frühzeitig nach der Operation mit einem geringen Bewegungsausmaß, das Sie schmerzadaptiert selbstständig steigern können. Als Faustregel für das Kniegelenk gilt, dass Sie am Folgetag mit dem am vergangenen Tag erreichten Winkel wieder beginnen und etwa 10° Fortschritt pro Tag erzielen. Bei der Schulter ist es etwas weniger. Ziel sind im Bereich des Kniegelenkes mindestens 100° Beugung und im Bereich des Schultergelenkes 90° Abspreizung ohne Einbeziehung des Schulterblattes.
Die Motorschiene sollten Sie etwa 3x täglich jeweils 1 Stunde oder auch länger nutzen, sofern das schmerzmäßig möglich ist.

Sehr effektiv ist auch das Ergometertraining, was sich nach Knieoperationen an die Motorschienenbehandlung anschließt. Das Steifigkeitsgefühl nach der Operation kann damit deutlich gelindert werden. Weitere Alternativen sind der Crosstrainer, die Beinpresse, das Laufband sowie Geräte zur Verbesserung der Balance (Kippelbrett, Trampolin usw.)

In Absprache mit Ihrem Operateur kann die Kräftigung der Oberschenkelmuskulatur frühzeitig auch selbstständig erfolgen durch hocheffektive Kräftigungsübungen, die Sie mit Ihrem eigenen Körpergewicht ausführen können. Beispielhaft ist hier die (einbeinige) Viertel-Kniebeuge zum Aufbau der Kniestrecker.

Nach einer rekonstruktiven Schulteroperation ist das postoperative Verhalten wichtiger als die OP-Technik. Es ist also von großer Bedeutung, dass Sie sich an die Instruktionen Ihres Operateurs halten und nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig tun. So geht es in den ersten 6 Wochen darum, eine Einsteifung des Schultergelenkes trotz zunehmend belastbarer Sehne zu verhindern, um eine Verzögerung des Heilungsprozesses zu vermeiden. Beweglichkeit geht ganz klar vor Kraftentfaltung, darum soll auch zum Schutz der Sehne und deren ungestörter Einheilung eine aktive Bewegung im Schultergelenk in den ersten Wochen nicht und nachfolgend nur mit Unterstützung erfolgen. Belastungen im Sinne von Ziehen, Drücken und über Kopf heben sollten ab Erlaubtsein für 12 Wochen nicht mit mehr als 1-2 Kilogramm erfolgen, da andernfalls ein erneuter Abriss von Strukturen droht. Nach etwa 3 Monaten ist der normale Bewegungsraum des Schultergelenkes im Normalfall wieder erreicht.

Der für Sie geeignete Übungsplan für die weitere Behandlung hinsichtlich Muskelaufbau und Funktionstraining wird anhand eines Grundschemas mit Ihnen gemeinsam besprochen, konkretisiert und vom Physiotherapeuten umgesetzt. Die Grundschemata für die Nachbehandlung finden Sie hier unter Patientenservice.

Bei Notwendigkeit und entsprechendem Umfang der Nachbehandlung kann auch eine ambulante Rehabilitation beim Rentenversicherungsträger beantragt werden, wenn Sie gesetzlich versichert sind.

In eigener Sache

Haben Sie Geduld! Versuchen Sie nicht, den möglichen Fortschritt durch Übereifer zu übertreffen und verzagen Sie nicht, wenn Ihnen der Fortschritt zu gering erscheint!
Setzen Sie sich kleine Ziele und ermutigen Sie sich auch dann, wenn es etwas länger dauert. Sprechen Sie mit uns, wenn Sie mit dem Fortschritt unzufrieden sind und Motivation benötigen! Vergleichen Sie sich nicht mit Bekannten und deren Bekannten, die "die gleiche OP hatten" – meist sind Vergleichbarkeiten nicht gegeben.
Wir kennen die Situation, wenn Vorstellungen enttäuscht werden, der Mut und die Ausdauer fehlen, wenn Frustration einsetzt, sich Angst breit macht und die Nerven blank liegen.

Üben Sie nicht im schmerzhaften Bereich und nehmen Sie gegebenenfalls vor der Behandlung einige Schmerztropfen oder ein mildes entzündungshemmendes Mittel (z.B. Ibuprofen) ein. Pausieren Sie nach der Behandlung und verwenden Sie eine Eispackung zur Kühlung. Unterbrechen Sie nach Ihrer Therapie ggf. einige Tage und stellen sich außerplanmäßig bei Ihrem Operateur vor, wenn Sie unsicher sind.

Orthopädische Klinik und Ambulanz Jena

Facharzttermin

03641 / 299 115

 

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Notfall-Hotline

03641 / 309 69 80

bei Unfall, akuten Verletzungen und postoperativ; außerhalb der Sprechzeiten und am Wochenende